Gemeindefinanzen

Unsere Gemeinde handlungsfähig erhalten und stärken: Haushalt weiter sanieren und Schuldenabbau fortsetzen!

Die fortgesetzte Sanierung der Gemeindefinanzen stellt eine unserer wichtigsten Aufgaben dar. Sie sichert nachhaltig die Arbeitsfähigkeit unserer Gemeinde im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger.

In den vergangenen sechs Jahren hat sich die Haushaltslage unserer Gemeinde ganz erheblich verbessert. Bis zum Jahr 2020 unterliegt die Gemeinde als so genannte „Stärkungspaktkommune“ den Regelungen und restriktiven Vorgaben des NRW-Stärkungspaktgesetzes (siehe auch: https://www.mhkbg.nrw/themen/kommunales/kommunale-finanzen/kommunale-finanzlage).
Wir haben es geschafft, den gemeindlichen Haushalt in erheblichem Umfang zu sanieren und die Schulden der Gemeinde weiter abzubauen. Das verschafft uns zusätzlichen Handlungsspielraum!

Die positive Wirtschaftslage in Deutschland und die beschlossenen und realisierten Konsolidierungsmaßnahmen im Rahmen des Stärkungspakts führten bereits im Jahr 2016 zu einem positiven Jahresergebnis. Diese positive Entwicklung setzte sich in den Jahren 2017 und 2018 fort. Auch das Jahr 2019 weist wiederum einen Überschuss aus, sodass dieser dem Eigenkapital (Ausgleichsrücklage) wieder zugeführt werden kann.

Unsere Eigenkapitalquote, die bei einer Gemeinde ein wichtiger Bonitätsindikator sein kann, hat sich seit dem Jahr 2016 permanent verbessert. Die Mehreinnahmen aus den Steuern sowie die Konsolidierungsmaßnahmen führten zu Verbesserungen des Eigenkapitals und zur Reduzierung der gemeindlichen Verbindlichkeiten.

Haushalt

Parallel dazu haben die Liquiditätskredite, die einen Teil der Verschuldung der Gemeinde darstellen und die zur Zahlung der laufenden Ausgaben z. B. Personalaufwendungen und Kreisumlagen benötigt werden und die grundsätzlich zur Vermeidung von Liquiditätsengpässen dienen, ständig abgenommen. Sie konnten innerhalb der letzten sechs Jahre um fast 60% reduziert werden.

Haushalt

Gleichzeitig ist die Pro-Kopf-Verschuldung ist auf nunmehr 1.178,22 € gesunken. Damit nimmt die Gemeinde Aldenhoven erfreulicherweise einen der Spitzenplätze im Kreis Düren ein. Die abnehmenden Liquiditätskredite seit dem Jahr 2013 verdeutlichen insbesondere die Wirkung des Stärkungspaktgesetzes, da durch dieses Gesetz die Gemeinde verpflichtet wurde, die Fehlbeträge durch geeignete Konsolidierungsmaßnahmen zu reduzieren.

Wie geht es weiter?

Die Zahlen belegen, dass die Finanzentwicklung der Gemeinde Aldenhoven auf dem richtigen Weg ist. Der Ausblick auf die künftige Entwicklung ist allerdings im Wesentlichen davon abhängig, wie die im Rahmen der Aufstellung des Haushaltssanierungsplanes beschlossenen Konsolidierungsmaßnahmen umgesetzt und fortgeführt werden.

Außerdem sind für die künftige Entwicklung die Entwicklung der Umlagenzahlungen an den Kreis, die der Zinssätze sowie die noch nicht abschätzbaren Auswirkungen der Corona-Krise und der staatlichen Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen auf die kommunalen Haushalte maßgeblich.

Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir gemeinsam den erfolgreichen und für die Gemeinde wichtigen Weg der Sanierung unseres Haushaltes weiter vorangehen und dabei – ohne die Bürgerinnen und Bürger zusätzlich zu belasten – zusätzliche Spielräume für dringend notwendige Investitionen schaffen.