
Gemeinsam mit ihrem Partner Valeres Industriebau GmbH wird die Gemeinde Aldenhoven auf dem ehemaligen Philips-Gelände in Aldenhoven einen modernen Gewerbepark auf vier Hektar neuer Gewerbeflächen errichten. Hier sollen sich neue Firmen ansiedeln oder Bestandsunternehmen expandieren können und hier sollen zahlreiche neue Arbeitsplätze entstehen.
Seit geraumer Zeit laufen hinter den Kulissen bereits die Abstimmungen zwischen Verwaltung und Investor. Vor einigen Tagen wurde dann die Nachricht über die geplante Errichtung des „Factory Village Aldenhoven“ veröffentlicht und am 22.08.2025 berichtete die Jülicher Zeitung unter der Überschrift „Ein Industriegebiet als Dorf mit 400 Arbeitsplätzen“ über die Pläne.
Für mich war bereits früh klar, „ … dass wir kein weiteres Hochregallager an dieser Stelle haben wollten, auch keinen weiteren Spediteur in der Nähe der Wohnbebauung“. Gemeinsam mit unserer Wirtschaftsförderung und dem Bauamt der Gemeinde verfolge ich die Idee, hier produzierendes Gewerbe anzusiedeln, um an dieser Stelle Arbeitsplätze zu schaffen, kleinere Einheiten, die sich baulich am Ortseingang integrieren lassen.
Dies entspricht auch der Philosophie unseres Partners, des Würselener Unternehmen VALERES, das bereits Industriebauten in der gesamten Region erstellt und auch in Jülich schon viele Projekte realisiert hat – vom neuen DLR-Gebäude im Königskamp bis zum Verwaltungsgebäude der Zukunftsagentur Rheinisches Revier im Brainergy Park. So wurde gemeinsam eine ursprüngliche Hallenplanung verworfen und jetzt in einer ersten Entwurfsplanung der neue Gestaltungsplan vorgelegt. Dieser sieht acht moderne Baukörper auf jeweils rund 5000 Quadratmetern Fläche vor, die zudem jeweils flexibel teilbar gestaltet werden könnten.
Wir wollen an der Stelle, wo sich mit Philips einst ein traditionsreiches Unternehmen befand, neue Arbeitsplätze schaffen. Wenn es 400 neue Arbeitsplätze an der Stelle werden, können wir sehr zufrieden sein. Zukünftig werden auch Unternehmen wieder einen Standort in Aldenhoven finden können, die sich außerhalb der Ansiedlungsphilosophie des großen überregionalen Strukturwandelprojektes befinden.
Ziel: Wir möchten damit auch eine Lücke im Gewerbeflächenangebot außerhalb des geplanten Future Mobility Parks schließen.